Liberales Kulturforum „Junge Start-Ups in der Kultur? Herzenswunsch oder Notnagel?“

Ich habe großen Respekt vor Risikobereitschaft und der Zielstrebigkeit, mit der Gründer ihre Ideen verfolgen und umsetzen. Denn mit ihrem persönlichen Risiko tragen Sie maßgeblich zu unserem Wohlstand bei.

 

"Gründen ist wie Stabhochsprung, nur dass keine Matratze wartet". Dieses Plädoyer Florian Noells für eine Kultur der zweiten Chance war eine der prägnantesten Aussagen des Liberales Kulturforums „Junge Start-Ups in der Kultur? Herzenswunsch oder Notnagel?“ der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am 18. März mit Christoph Brosius, Florian Nöll und Harm Wurthmann in der „Trompete“ in Berlin.

Das Thema Start-Ups wurde bisher vor allem mit der Internetszene verbunden;
mit der Kultur- und Kreativwirtschaft wird das Thema "Gründungen" bisher viel weniger verbunden. Dies liegt auch daran, dass die enorme Dynamik dieser Branche erst in den letzten Jahren wirklich erkannt wurde. Es fehlte bisher die nötige Unterstützung, um aus Menschen mit Ideen Gründer zu machen. Auch im Bereich der Internets war aller Anfang schwer. Doch gerade bei der Finanzierung stehen den Gründern der Digitalbranche heute vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.

 

Ziel der Bundesregierung ist es, auch das Potenzial der Kultur- und Kreativbranche in die Öffentlichkeit zu transportieren. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist wirtschaftlich vergleichbar mit den großen Industriesektoren Automobil, Maschinenbau und Chemie. Über die reinen Zahlen hinaus jedoch, sind es die große Innovationskraft und die kreative Energie, die diesen Bereich so wichtig macht und auf andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche ausstrahlt. Neben den zahlreichen und beim Kulturforum auch gewürdigten Fördermaßnahmen, wie der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft, kommt es vor allem auf die Förderung eines kreativen Klimas in der Gesellschaft (und auch bei den Banken) an.

 


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